Psychotherapie - tiefenpsychologisch fundiert 

- Organisation und Ablauf der Psychotherapie

Supervision und Beratung 

Veröffentlichungen 

 

 

Psychotherapie

 

Ziel der Psychotherapie ist die Milderung oder Aufhebung von seelischen und/oder körperlichen Symptomen und/oder Beziehungsstörungen, bzw. die Stabilisierung von Menschen in schwierigen Lebenslagen. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie versteht psychische Symptome als Ausdruck unbewusster innerseelischer Konflikte und Beziehungsphantasien. Sie bezieht das lebensgeschichtliche Gewordensein des Menschen so weit wie nötig und möglich mit ein

Die Wünsche des/r Patienten/in an die Therapie werden in den Vorgesprächen (probatorische Sitzungen)  gemeinsam ermittelt und formuliert und später ggf. ständig aktualisiert.  Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie begrenzt sich auf umschriebene und aktuelle innerseelische oder psychosoziale Konflikte und Lösungsmuster (Fokus). In begrenzter Zeit soll ein befriedigendes neues Verständnis der Schwierigkeiten oder eine neue Verhaltensmöglichkeiten entwickelt werden. Ggf. wird nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten gesucht.  Die Psychotherapie wird von mir als Kurzzeittherapie (bis zu 24 Sitzungen) durchgeführt. Die Frequenz beträgt in der Regel eine Sitzung/Woche. Langzeittherapien kann ich aufgrund meines bevorstehenden Ruhestandes nicht mehr zusagen. Ist eine Langzeittherapie notwendig, bemühe ich mich, mit dem Patienten/der Patientin eine für ihn/sie geeignete Therapie zu finden. Bei entsprechender Indikation kann die Psychotherapie unter Hinzuziehung der Bezugsperson (z.B. Paartherapie) durchgeführt werden. Die Regelmäßigkeit und Beständigkeit der Sitzungen, sowie die Haltung des Therapeuten dienen dazu, einen möglichst „geschützten Beziehungsraum“ zu schaffen. Dazu versucht der Therapeut den Patienten zu verstehen und ihm zu helfen, die relevanten inneren und äußeren Konflikte so zu formulieren , dass er sie ergründen, besser kennenlernen und ggf. anders als bisher lösen kann.  Es findet ein Verständigungsprozess zwischen Patient und Therapeut über  die Gefühle, Phantasien, Wünsche und Ängste des Patienten statt. Der Therapeut bemüht sich, eine optimale Spannung zwischen emotionaler Unterstützung und der „Erforschung“ der inneren Welt und äußeren Realität des Patienten zu bewahren.  

Für den Patienten spielen das Erspüren der eigenen Innenwelt, die inneren Bilder, Phantasien und Gefühle, Schmerzen und Nicht-Schmerzen, die Konfrontation mit bisher evtl. unliebsamen Gefühlen und Erkenntnissen und damit die Klärung und das Begreifen der inneren und äußeren Konflikte eine große Rolle. Das Herstellen von bedeutungshaltigen Zusammenhängen im Denken, im Fühlen und in Beziehungen ist auch in der Kurzzeittherapie wichtig. Das selbständige Nachdenken über und das Erspüren solcher Zusammenhänge signalisiert oft den beginnenden Erfolg der Therapie. Die Symptome treten in den Hintergrund oder bilden sich zurück. In der Schlussphase festigt das Durcharbeiten der Trennung die erreichten Ergebnisse

( Lit.: Thea Bauriedl, David Taylor, Psychotherapierichtlinien).

Die Akutbehandlung dient der kurzfristigen Verbesserung der Symptomatik bei psychischen Krisen- und Ausnahmezuständen, zur Vermeidung von Fixierung oder Chronifizierung des Zustands. Sie dient evtl. auch der Überbrückung bis zum Beginn einer geeigneten Psychotherapie.

 

 

Organisation, Ablauf und Honorare bei Psychotherapie

 

Telefonische Sprechzeit

Montag bis Donnerstag                                   13.00 bis 13.30 Uhr


Sprechstunde

Die Sprechstunde wird telefonisch vereinbart. Alle Patienten besitzen ein direktes Zugangsrecht zum Psychologischen Psychotherapeuten. Hierfür benötigen sie nur ihre Krankenkassenchipkarte. Sie können auch von einem Arzt überwiesen werden. Die Sprechstunde dient der Abklärung, ob eine krankheitswertige psychische Störung vorliegt und ob und ggf. welche Maßnahmen zu empfehlen sind. Die Sprechstunde kann insgesamt maximal 150 Minuten beanspruchen.

Der Patient/ Die Patientin erhält ein Informationsblatt zur Psychotherapie und einen Befundbericht. Die Teilnahme an einer Sprechstunde ist nicht gleichbedeutend mit dem Beginn einer Psychotherapie beim Behandler.


Ab 1.April 2018 wird die Inanspruchnahme einer Sprechstunde für Patienten vor Aufnahme einer Psychotherapie oder einer Akutbehandlung verpflichtend. Bei einem Wechsel des Therapeuten oder nach einer stationären oder rehabilitativen Behandlung wegen einer psychischen Erkrankung können die Patienten direkt mit probatorischen Sitzungen oder mit einer Akutbehandlung beginnen.



Akutbehandlung

Die Akutbehandlung kann bis max. 600 Minuten umfassen, in Einheiten von 25 oder 50 Minuten.


Vorgespräche (probatorische Sitzungen)

Es können bis zu vier Vorgespräche stattfinden. Sie dienen zum gegenseitigen Kennenlernen, der weiteren Diagnostik, der Indikation der Behandlungsmethode und der gemeinsamen Erarbeitung der Therapieziele.

 

Medizinische Abklärung (Konsiliarbericht) 

 Vor Beginn der Therapie ist die Klärung einer somatischen Erkrankung durch einen Arzt erforderlich.  

 

Behandlungsvertrag

Dieser beschreibt wichtige Vereinbarungen und  z.T. gesetzlich vorgeschriebene Regeln für die Psychotherapie, z.B.

  • Antrag, Genehmigung und damit Kostenübernahme durch die Krankenkasse
  • Bereitstellungshonorar
  • Schweigepflicht
  • bei Privatpatienten: das vereinbarte Honorar; Privatpatienten erhalten ca. monatlich eine Privatrechnung.

Alle Sitzungen dauern 50 Minuten.  

In bestimmten Situationen können Doppelsitzungen vereinbart werden.


 

 

Therapieumfang (gem. Psychotherapierichtlinien)

Kurzzeittherapie                                                                           max. 24 Std.

                                                                      


Honorar bei Privattherapie:

nach Vereinbarung, bzw. GOP der Privatkassen.

 

 

Supervision

(bisherige Supervisionsfelder)

               

  • Psychotherapie, Paar- und Familientherapie
  • Heimerziehung· 
  • Teams aus verschiedenen Kliniken
  • Lehrer 
  • Frühförderung   
  • Behinderteneinrichtungen
  • Schulpsychologischer Dienst
  • Psychiatrie
  • Heilpädagogische Tagesstätten
  • Kindergärten

 

Beratung

Menschen, die keine psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen möchten oder brauchen, finden Hilfestellung bei:

 

  • Lebenskrisen
  • Ehelichen Auseinandersetzungen
  • Familienstreitigkeiten
  • Beruflichen Problemen wie: Konflikte mit Vorgesetzten; Überforderung; sich nicht gesehen fühlen; Hemmungen in Folge von Kritik; Konflikte im Team; unklare Verantwortungsverteilung im Team, Konkurrenz oder aggressive Auseinandersetzungen, Mobbing.

 

Honorare für Supervision und Beratung nach Vereinbarung



Veröffentlichungen

 

  • Todesangst und posttraumatisches Selbst. Über Melancholie und intensives Lebensgefühl bei schwerer Krankheit. Gießen 2018, Psychosozial-Verlag
  • Ernsthafte  Erkrankung im Psychotherapeuten – eine explorative Studie. Psyche 68, 2014,  Heft 6, S.489 - 516 
  • Teamsupervision:  Räume der Toleranz. In:    F. Herberth  / J. Maurer (1997): Die Veränderung beginnt im Therapeuten. S. 155 -174, Frankfurt: Brandes & Apsel   
  • Übertragung   und Gegenübertragung in der beziehungsanalytischen Familientherapie. (gemeinsam  mit Astrid von Borch) in: Beiträge zur analytischen Kinder- und  Jugendlichenpsychotherapie, Heft 73, S. 37 - 48, 1992
  • Beziehungsanalytische  Perspektiven zur Arbeit mit Multiproblemfamilien. in: Deutsch-Niederländisches  Symposium zur Familientherapie, S. 52 -58, Bremen,1991  
  • Individualisierung  auch für die Lehrer - Psychologische Aspekte der Veränderung  einer Schule. in: G. Stuffer (Hrsg.)  (1989): (K)eine besondere Schule. S. 201 - 217, München: Oldenburg 

Psychotherapeutische Praxis

Diplom-Psychologe 

Peter Dott

Ebrachstr. 57

85560 Ebersberg

Tel.: 08092 - 21541

peter.dott@t-online.de

www.praxis-dott.de

 

Telefonische Sprechzeit:

Mo - Do 13.00 bis 13.30 Uhr


Sprechstunde:

nach telefon. Vereinbarung